Die Bezirksversammlung Bergedorf hat in ihrer Sitzung am 24. Oktober in einer Aktuellen Stunde in ihrer Mehrheit klar Stellung bezogen gegen Rassismus und Antisemitismus. Mit Blick auf das Attentat von Halle erklärten viele Redner, Rassismus und Antisemitismus den Kampf anzusagen und die Zivilgesellschaft aufzufordern, sich gegen rechtes Gedankengut zu stellen und für eine offene Gesellschaft zu kämpfen.
Bei der Antragsberatung wurden drei Anträge der SPD-Fraktion angenommen. So soll die Beleuchtung entlang des Bahndamms zwischen Bahnhof Nettelnburg (Ausgang Bergedorf-West) und Bushaltestelle Oberer Landweg/Eisenbahnbrücke besser und geprüft werden, ob auch intelligente und insektenfreundliche Laternen zum Einsatz kommen könnten. In einem weiteren Antrag forderte die SPD einen sicheren Fußweg über den Sander Markt. Während beide Anträge mehrheitlich beschlossen wurden, forderte die Bezirksversammlung einstimmig mehr Handlungsspielraum der Bezirke beim Förder- und Gestaltungsfonds.


Die SPD-Fraktion Bergedorf hat sich am 27. Juni neu konstituiert. Die nach der Bezirksversammlungswahl am 26. Mai nun 12-köpfige Fraktion bestätigte Paul Kleszcz einstimmig als ihren Vorsitzenden. Neue Stellvertreter sind Katja Kramer (92%) und Nils Springborn (100%). Ebenfalls neu ist mit Heinz Jarchow (100%) der Kassierer. Neu ist auch Petra Petersen-Griem als einstimmig gewählte Beisitzerin. „Wir haben mit diesem Vorstand einen gesunden Mix aus neuen und erfahrenen Abgeordneten, der auch alle Regionen in unserem Bezirk abbildet“, so Paul Kleszcz. „Zusammen mit unserer sehr jungen Fraktion sind wir damit gut aufgestellt für die Herausforderungen der nächsten Jahre“, so Kleszcz weiter.