Bezirksversammlung

Große Diskussionen über Seilbahn in der Bezirksversammlung

Die Sitzung der Bezirksversammlung am 15.10.2026 wurde dominiert von der Diskussion über den SPD-Antrag, den Bau einer Seilbahn in Bergedorf prüfen zu lassen. Über eine Stunden wurden mehr oder weniger gute Argumente ausgetauscht, ob, wo und wie eine Seilbahn Sinn ergeben könnte, bis die Abgeordneten schließlich den Antrag zur weiteren Beratung in den Stadtentwicklungsausschuss überwiesen.

Weniger kontrovers war die Debatte über den zweiten SPD-Antrag, die Straßenmusik in Bergedorf durch eine Musikhaltestelle zu fördern. Dabei geht es um feste Plätze für Menschen, die Straßenmusik machen wollen. Der Prüfauftrag wurde am Ende mehrheitlich beschlossen.

Zudem wählte die Bezirksversammlung einen neuen Inklusionsbeirat, der sich nun am 29. Oktober konstituieren und künftig die Interesse der Menschen mit Beeinträchtigungen in Bergedorf vertreten wird. Auch die Vertreterinnen und Vertreter Bergedorfs für den Landesintegrationsbeirat wurden gewählt.

Nach dreieinhalb Stunden wurde die Sitzung dann beendet.

Bezirksversammlung – Tag der Abrechnung

Am 25. September diskutierten die Mitglieder der Bezirksversammlung über den Jahresbericht 2025 des Bezirksamtes.

Für die SPD-Fraktion befasste sich die Vorsitzende Katja Kramer mit den drei Aspekten Wohnungsbau und Stadtplanung, medizinische Versorgung und Entwicklung der Vier- und Marschlande.

Kramer hob beim ersten Aspekt die Bedeutung des Wohnungsbaus hervor, mahnte aber auch eine moderne Stadtentwicklungspolitik an, die Wohnen, Kita, Freiraum, Gewerbe, Mobilität und Umwelt zusammendenke. Neben lebenswerten Wohnquartieren bedürfe es auch einer lebendigen Innenstadt, „in der Menschen wohnen, einkaufen, arbeiten, Kultur erleben und sich gerne aufhalten“. Und Kramer forderte zudem die Berücksichtigung des Klimawandels in der Stadtentwicklungspolitik: „Dort, wo es geht, müssen wir Flächen entsiegeln, Büsche und Bäume pflanzen. … Grünflächen, in denen Wasser versickern kann, Bäume, die Schatten spenden und die Temperatur herunterkühlen, erhöhen überall die Lebensqualität.“

Mit Blick auf die medizinische Versorgung und angesichts der steigenden Bevölkerungszahl forderte Kramer: „Wenn die Bevölkerung wächst, muss die Infrastruktur gleichfalls mitwachsen.“ Die Menschen bräuchten eine wohnortnahe und barrierefrei zu erreichende medizinische Versorgung. In diesem Zusammenhang komme dem Bethesda-Krankenhaus Bergedorf eine besondere Bedeutung zu. Es dürfe nicht auf eine Basisversorgung zurückgestuft werden, sondern müsse „seine über die Jahre erworbenen Fähigkeiten“ behalten und ausbauen. „Der Ausbau der zentralen Notaufnahme und der Aufbau eines integrierten Notfallzentrums gehören für uns dazu.“, betonte Kramer weiter.

Auch die Vier- und Marschlande bräuchten neuen Wohnraum. Doch Kramer warnte zugleich davor, „die Kulturlandschaft der Vier- und Marschlande zuzupflastern“. Statt dessen bräuchte es Wohnungsbau, der zur vorhandenen Struktur passe. Ein Ausbau der Infrastruktur gehöre dazu. Vor allem müsse es einen leistungsfähigen ÖPNV geben. „Bus, Fahrrad, Auto, Sharing-Angebote, autonomes Fahren und andere Mobilitätsformen müssen sinnvoll miteinander verbunden werden.“, so Kramer.

Zusammenfassend definierte Kramer die Ziele der SPD-Fraktion für den Bezirk Bergedorf: „Wir wollen einen Bezirk, der wächst, aber mit Augenmaß und sozial verträglich. Wir wollen Wohnungsbau, aber verbunden mit guter Infrastruktur und Grünflächen. Wir wollen eine lebendige Innenstadt und nicht nur eine Einkaufsstadt. Wir wollen eine gute medizinische Versorgung, heute und mit Blick auf die nächsten Jahrzehnte. Und wir wollen starke Vier- und Marschlande, die ihren ländlichen Charakter bewahren und gleichzeitig Teil der Entwicklung und der Mobilitätswende sind.“

Neben dem Jahresbericht wurden auch diverse Anträge debattiert. Dabei wurden die SPD-Anträge Carsharing für die Vier- und Marschlande testen und Sicher und barrierefrei zum Sport – Sanierung des Zugangsweges zur Sporthalle am Katendeich jeweils mehrheitlich angenommen.

Bethesda-Krankenhaus soll gestärkt werden!

Die Bezirksversammlung Bergedorf hat in ihrer Sitzung am 25. Juni eine Stärkung des Bethesda-Krankenhauses verlangt. Auf Initiative der SPD-Fraktion forderte sie einstimmig die Sicherung der stationären Versorgung im Bezirk Bergedorf sowie die Einrichtung eines integrierten Notfallzentrums.

Mehrheitlich folgte die Bezirksversammlung unseren Vorschlägen, wie eine Zwischennutzung das leer stehende Karstadt-Haus im Sachsentor beleben könnte. Einstimmig wurde unser Wunsch nach einer Verbesserung der Beleuchtung der Zu- und Abwege an der Bushaltestelle am Allermöher Landscheideweg.

Zudem legte das Bezirksamt seinen Jahresbericht vor, der im August in der Bezirksversammlung diskutiert werden soll.

Neue Fahrradständer am Bergedorfer Bahnhof?

Die Bezirksversammlung Bergedorf hat in ihrer Sitzung am 29. Januar eine Antrag von SPD, CDU und Grünen mehrheitlich beschlossen, mit dem das Bezirksamt aufgefordert wird, zusätzliche Orte am Bergedorfer Bahnhof für doppelstöckige Fahrradständer zu finden. Zudem wurde der SPD-Antrag mehrheitlich angenommen, wonach ein Ausschuss für Haushalt und Vergabe eingerichtet werden soll, um über grundsätzliche, strategische Finanzthemen des Bezirkes, aber auch über die Verteilung der bezirklichen Mittel zu beraten.

Bergedorfs Schloss

Familienführung durch das Bergedorfer Schloss

Die SPD-Fraktion Bergedorf bietet am 17.01. um 14 Uhr im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Fraktion vor Ort“ eine Führung durch das Bergedorfer Schloss für Familien mit Kindern im Grundschulalter (6 bis 10 Jahre) mit unserer Abgeordneten Clara Lennée an. Anmeldungen sind unter info@spd-fraktion-bergedorf.de möglich.

Weihnachtliche Bezirksversammlung

Die letzte Bezirksversammlung im Jahr, dieses Mal am 18.12., steht immer im Zeichen des Parlamentarischen Abends, also der Weihnachtsfeier der Bezirksversammlung, die im Anschluss an die reguläre Sitzung stattfindet. Insofern ist diese Weihnachtssitzung immer relativ kurz. Dennoch gab es einiges zu diskutieren.

So wurde der Antrag von CDU und SPD zur Aktualisierung des Einzelhandelskonzeptes mehrheitlich beschlossen. Hintergrund ist, dass in den letzten Monaten und Jahren immer wieder Interessenten für die Nutzung von Gewerbeimmobilien am Randes des Bergedorfer Zentrums keine Genehmigung für ihr geplantes Projekt bekommen haben, weil das Einzelhandelskonzept Nutzungen in Zentrumsnähe ausschließt, die den Einzelhandel im Bergedorfer Zentrum schädigen könnten. Nun soll geprüft werden, ob es neue Regelungen oder ein neues Einzelhandelskonzept braucht, um flexibler auf Nutzungsanfragen reagieren zu können.

Auch der Antrag der Grünen zur Sicherung und Wiederherstellung von Grünflächen an der Lohbrügger Landstraße wurde angeregt debattiert, aber am Ende abgelehnt.

Mehr Personal für den Wohnraumschutz

In Zeiten knappen Wohnraums kommt es nicht nur darauf an, neue Wohnungen zu bauen. Das ist wichtig und wir schaffen in Bergedorf auch die Rahmenbedingungen dafür. Doch wir müssen auch den Leerstand von Wohnungen und die Zweckentfremdung von Wohnraum entschieden bekämpfen. Damit das Bezirksamt dies besser kann, wurde von der Bezirksversammlung Bergedorf am 27. November unser Antrag einstimmig beschlossen, wonach die zuständige Abteilung im Bezirksamt ab 2027 zwei zusätzliche Stellen bekommen soll. Sollte die Hamburgische Bürgerschaft dem folgen, könnte der Wohnraumschutz im Bezirk deutlich verbessert werden.

Zusammen mit der CDU haben wir in der gestrigen Sitzung der Bezirksversammlung auch gefordert, die E-Ladeinfrastruktur der Switch-Punkte im Bezirk zu verbessern. Zudem wollen wir die Hunde-Freilauffläche am Rahel-Varnhagen-Weg aufwerten. Beide Anträge wurden jeweils mehrheitlich beschlossen.

Grundsteuer: Finanzsenator Dr. Andreas Dressel steht Rede und Antwort!

Seit die Grundsteuer nach einer Entscheidung des Verfassungsgerichts neu geregelt wurde, hält die Kritik daran in den Vier- und Marschlanden an. Die SPD-Fraktion Bergedorf hat deshalb zusammen mit der SPD Vier- und Marschlande den Finanzsenator eingeladen, am 12. September ab 18.30 Uhr in der Marschländer Elblounge, Spadenländer Elbdeich 40, mit den Bürgerinnen und Bürgern über die Grundsteuer zu diskutieren und Fragen zu beantworten.

Die Einführung des neuen Hamburger Grundsteuermodells hat gerade in den Vier- und Marschlanden zu erheblichen Verunsicherungen geführt. Viele Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnhäusern berichten von einer massiven Steigerung ihrer Abgaben – in Einzelfällen um mehr als das Zehnfache.

Insgesamt und hamburgweit ist das Grundsteueraufkommen nach der Reform gleich geblieben – das hatte Senator Dr. Dressel vorher versprochen und auch gehalten. Das freut diejenigen, die jetzt weniger zahlen müssen, nützt denjenigen mit großen, ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen in den Vier- und Marschlanden aber wenig.

„Das Hamburger Grundsteuermodell ist verfassungskonform und soll zur gerechten Lastenverteilung beitragen“, betont Katja Kramer, Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion, „aber entscheidend ist für uns, dass das Modell sozialverträglich und unter Beachtung der örtlichen Gegebenheiten umgesetzt wird. Dazu gehört auch anzuerkennen, dass von Seiten der Stadt jahrzehntelang eine Mindest-Grundstücksgröße von 1000 Quadratmetern vorgegeben war.“

Paul Veit, Vorsitzender der SPD Vier- und Marschlande, erläutert die Besonderheiten der ländlich geprägten Region: „Unser Gebiet zeichnet sich durch große Grundstücke aus, die aber nicht intensiver bebaut werden dürfen. Das ist auch im Sinne der Hamburger und Bergedorfer Politik und Bevölkerung, weil die besondere Kulturlandschaft der Vier- und Marschlande erhalten und gepflegt werden soll. Typisch sind große Freiflächen, die aber häufig nicht mehr wirtschaftlich landwirtschaftlich nutzbar sind. Wenn solche Flächen im jetzigen Modell in Kategorie B eingruppiert werden, und damit mit einem über neun Mal so hohem Hebesatz wie Land- und Forstwirtschaft bewertet werden, wirkt das sehr ungerecht. Das versteht vor Ort niemand!“

Finanzsenator Dr. Dressel hat Härtefallregelungen angekündigt. Katja Kramer: „Wir begrüßen, dass Senator Dr. Dressel betont hat, dass die Härtefallregelungen schnell, transparent und möglichst unbürokratisch greifen. Betroffene dürfen nicht bis 2026 auf Entlastung warten. Auch die Kategorisierung weiter Teile der Vier- und Marschlande als „gute Wohnlage“ erscheint beispielsweise in Anbetracht streckenweise fehlender Kanalisationen und fehlendem Nahverkehr vielen unverständlich.“

Die SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung Bergedorf und die SPD Vier- und Marschlande werden die weitere Entwicklung eng begleiten und setzen sich gemeinsam für Nachbesserungen und eine gute Lösung ein.

Heinz Jarchow, Fachsprecher Vier- und Marschlande der SPD-Bezirksfraktion, unterstreicht: „Viele Menschen hier in den Vier- und Marschlanden sind tief verunsichert. Wir nehmen ihre Sorgen sehr ernst und bringen sie in den politischen Dialog ein. Unser Ziel ist eine tragfähige Lösung, die den besonderen Bedingungen in den Vier- und Marschlanden gerecht wird.“

Bezirksversammlung tagte vier Stunden!

In der letzten Sitzung der Bezirksversammlung vor der Sommerpause am 24. Juli legten sich die Abgerdneten voll uns Zeug und berieten vier Stunden lang über verschiedene Themen.

Hauptgrund dafür war der Jahresbericht 2024 des Bezirksamtes, der nicht nur die Bezirksamtsleiterin ans Rednerpult trieb, sondern auch alle Fraktionsvorsitzenden. Katja Kramer lobte in ihrer Rede für die SPD-Fraktion die Arbeit des Bezirksamtes und dessen Belegschaft und hob gewisse Projekte hervor. Vor allem verwies sie auf den Bau von Oberbillwerder. Hamburgs 105. Stadtteil werde nicht nur sehr innovativ und beschere dem Bezirk das so dringend erforderliche zwei Schwimmbad sowie einen neuen Campus für die Hoschschule für Angewandte Wissenschaften, sondern stelle auch wichtigen Wohnraum zur Verfügung, damit alle Bergedorferinnen und Bergedorfer die Chance auf eine gute und bezahlbare Wohnung hätten. Denn in Oberbillwerder entstünden rund 6.500 Wohneinheiten, davon mehr als 2.000 geförderte, also günstige Wohnungen.

Im Weiteren verwies Kramer auf die Bedeutung der Innenstadtentwicklung mit den Neubauten auf den Flächen der ehemaligen Karstadt-Häusern und des Parkhauses in der Schloßstraße sowie auf die Bedeutung der Gewerbeentwicklungen im Bereich der Kurt-A.-Körber-Chaussee nach dem Umzug von Körber Technologies, ehemals Hauni, in den Innovationspark am Curslacker Neuen Deich. In beiden Bereichen könnten hochwertige Flächen angeboten werden, die innovative Unternehmen und damit wichtige Arbeitsplätze anlocken könnten.

Abschließend prangerte sie noch die Arbeitsverweigerung der AfD-Fraktion an, deren Abgeordnte zwar fleißig Steuergelder in Form von Abgeordnetenentschädigungen kassieren würden, aber dafür keine Leistung brächten. Überall, wo es um den Kontakt mit den Menschen im Bezirk ginge, zum Beispiel bei Festen und Veranstaltungen, glänzten die AfD-Abgeordneten mit Abwesenheit. Und auch die Anträge der AfD-Fraktion wären nur abgeschrieben und schlecht recherchiert. Dafür lieferte die Rechtsaußenpartei bei der Antragsberatung auch gleich ein tolles Beispiel dafür. Katja Kramer beendet daher ihre Rede mit Blick auf die AfD mit folgender Feststellung: „Demokratie zu leben, heißt auch, mal auszuhalten, nicht in der Mehrheit zu sein. Aber es heißt vor allem, sich zu engagieren, zuzuhören, Themen aufzugreifen und wirklich machbare Ideen zur Umsetzung zu finden im Interesse aller Menschen in unserem Bezirk. Wir machen Politik für alle Menschen. Sie machen Politik über die Menschen hinweg oder, schlimmer noch, gegen Menschen. Wir wollen die Demokratie stärken, Sie wollen Sie aushöhlen. Das unterscheidet uns entscheidend.“

Ein weiteres wichtiges Thema war die Wahl eine Begleitausschusses der Lokalen Partnerschaft für Demokratie Bergedorf. Für dieses Projekt des Bundesprogramms „Demokratie leben“ hatte sich das Bezirksamt auf Antrag der SPD-Fraktion beworben und den Zuschlag bekommen. Dadurch fließen rund 110.000 Euro pro Jahr in den Bezirk, mit denen Projekte zur Stärkung der demokratischen Zivilgesellschaft gefördert werden können. Über die Vergabe dieser Mittel entscheidet künftig der nun gewählte Begleitausschuss, dem neben Personen aus dem Bezirksamt und der Politik auch 10 Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft angehören.

In der Antragsberatung konnte sich die SPD-Fraktion mit ihren Anträgen durchsetzen, die meist zusammen mit der CDU gestellt wurden. So beschloss die Bezirksversammlung jeweils einstimmig Anträge, die überdachte Fahrradstellplätze bei Schulneubauten, mehr Sicherheit am Allermöher See, eine verbesserte Lichtzeichensignalanlage am Sander Damm/Weidenbaumsweg, eine bessere Busanbindung des Ochsenwerder Elbdeiches und mehr Geld für die Pflege von Sportflächen forderten.

Nach der Antragsberatung konnten die Abgeordneten dann so langsam in den wohlverdienten Feierabend gehen.

Gedenken an den 80. Jahrestag des Kriegsendes

Die Bezirksversammlung Bergedorf hat in ihrer Sitzung am 24. April mehrheitlich gegen die Stimmen der AfD eine Resolution verabschiedet, mit der sie an den 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges erinnert und der Opfer des Nationalsozialismus gedenkt. Zugleich bekennt sie sich zur Verteidigung der Demokratie und der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und lehnt jedwede Form von Diskriminierung ab. Die Vorsitzende der SPD-Fraktion, Katja Kramer, zitierte den ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker: „Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart. Wer sich der Unmenschlichkeit nicht erinnern will, der wird wieder anfällig für neue Ansteckungsgefahren.“ Daraus folge, immer wieder an die Opfer zu erinnern, die Demokratie zu stärken, gegen Hass und Hetze vorzugehen, die Mahnungen der Vergangenheit ernst zu nehmen und den in Artikel 1 formulierten Auftrag des Grundgesetzes ernstzunehmen: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Gemeinsam mit der CDU hat die SPD einen Antrag eingebracht, die Zukunft des Fritz-Reuter-Sportplatzes zu klären, entweder durch eine Verlegung des Platzes und dessen Bebauung mit Wohnungen und einem Parkhaus oder durch dessen langfristigen Erhalt. Der Antrag wurde einstimmig bei Enthaltung der Grünen angenommen. Das Bezirksamt soll nun prüfen, welche Entwicklung möglich ist.

Zudem haben wir zusammen mit der CDU das Bezirksamt aufgefordert, ein Alkoholverbot für die Grünanlage des Körberhauses durchzusetzen. Ein entsprechender Antrag wurde mehrheitlich angenommen.